Islamisches Zentrum Hamburg
Delicious facebook RSS An einen Freund senden drucken speichern XML-Ausgabe HTML-Ausgabe Output PDF
Nachrichten Code : 94395
Datum der Veröffentlichung : 2/5/2016 1:59:10 PM
Aufrufe : 1645

Bericht zur 6. Einheitskonferenz im Islamischen Zentrum Hamburg

Unter Zivilgesellschaft versteht man einen Bereich gesellschaftlichen Handelns abseits des Staates und seiner Institutionen, welches im Wesentlichen auf der Kooperation zwischen Bürgern und gesellschaftlichen Gruppen basiert. Dies hat in der modernen Gesellschaft eine immer wichtigere Bedeutung erlangt. Wenn der Islam Teil Deutschlands ist, stellt sich auch die Frage die Frage nach einer muslimischen Zvilgesellschaft bzw. inwieweit Muslime als zivilgesellschaftliche Akteure auftreten.

Aufer Dieser Tagung wurden die theologischen und historischen Grundlagen und Ausformung von zvilgesellschaftlichem Handeln im Islam behandelt und es wurde  gefragt, welche Bedingungen die deutsche Gesellschaft, zivilgesellschaftlichem Handeln von Muslimen bietet. Es wurde über Errungenschaften und Defizite anhand einiger zivilgesellschaftlicher Handlungsfelder diskutiert und dargestellt.

Die 6. Einheitskonferenz des islamischen Zentrum Hamburgs fand mit der Zusammenarbeit des Rates der islamischen Gemeinschaft in Hamburg (SCHURA),  im Interreligiösem Dialog Saal im IZH am 30. Januar 2016 Statt.

Diese Konferenz die unter dem Motto "Muslime als zivilgesellschaftliche Akteure" stattfand, wurde sehr positiv mit der Teilnahme von Persöhnlichkeiten aus der Wissenschaft, Kultur, Medien (unter anderem auch NDR und Karbala TV) und Musilmen und nicht Musilmen aufgenommen. 

Der spezielle Gast des islamischen Zentrum Hamburgs war in dieser Konferenz, Hujatul Islam Val Muslimin Herr Dr. Shomali, Imam und Leiter des islamischen Zentrums London. 

Diese Konferenz wurde in den Sprachen Deutsch, Englisch, Persisch und Arabisch simultan übersetzt.

Es gab 4 Podiumsdiskussionen mit diesen Themen:

1. Zivilgesellschaftliche Grundlagen in religiösen Quellen und Islamischer Geschichte

2. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen für zivilgesellschaftliches Handeln von Muslimen in Deutschland

3. Muslimische Gegenöffentlichkeit oder Nischenjournalismus?

4. Was sind künftige Herausforderungen und welche Strukturen brauchen wir?

 

Folgende Redner waren bei der Konferenz:

-Hujatul Islam Val Muslimin Iranmanesh, Stellvertretender Leiter des IZH

-Hujatul Islam Val Muslimin Dr. Shomali, Leiter des Islamischen Zentrums London

-Dr. Mustafa Yoldas, Leitender Vorsitzender der SCHURA Hamburg

-Dr. Yavuz Özoguz, Leiter des  Islamischer Weg e.V.

-Markus Mahdi Gerhold, Stiftung für Islamische Studien e.V.

-Elif Elmas, Islamwissenschaftlerin Universität Heidelberg

-Leila Younes El-Amaire, Juma -jung muslimisch, aktiv

-Mehdi Chahrour, Vorsitzender Mahdi e.V.

-Ali Mete, Islamiq

-Kübra Gümüsay. Bloggerin

-Sulaiman Wilms, Islamische Zeitung

-Sidonie Fernau, Der Paritätische Wohlfahrtsverband Hamburg

-Rafiwu Salami, Flüchtlingsbeauftragter der SCHURA Hamburg

-Engin Karahan, NPO/NGO Berater







































Kommentar



Zeige nichtöffentliche
تصویر امنیتی :