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Id-ul-Fitr - das Fest des Fastenbrechens im IZH

Zum Festtagsgebet fanden sich an Id-ul-Fitr traditionsgemäß Muslime aus aller Herren Länder in der Imam-Ali-Moschee ein. In seiner Festtagsansprache verwies der Leiter des Islamischen Zentrums Hamburg, Herr Ayatollah Dr. Reza Ramezani auf die besondere Würde dieses Tages, an dem die Gläubigen, die einen Monat lang gefastet haben, ihre Belohnung von Gott erwarten. „Dieses Fest wird ‚Fitr’ genannt, weil sich die Muslime an diesem Tag versammeln und dem Herrn für die Zuwendung, die Er ihnen gewährt hat, danken und Ihn dafür lobpreisen. Gott möchte, dass die Muslime Ihn gemeinsam und offenkundig für Seine unendlichen Gaben lobpreisen. Dieser Tag ist also ein Tag der offenkundigen und gemeinsamen Lobpreisung Gottes durch die Muslime aus Dankbarkeit für Seine Rechtleitung.

 
Von Imam Ali (a.s.) wurde überliefert, dass dieser Tag für diejenigen ein Fest ist, deren Fasten anerkannt wurde, und die dafür dankbar sind, dass sie diese göttliche Pflicht erfüllen konnten.“ Der Leiter des Islamischen Zentrums erwähnte eine Überlieferung vom edlen Propheten (s.a.s.), wonach am Festtag ein Ausrufer die Muslime aufruft, sich ihre Belohnungen zu holen. Er sagte: „Oh Dschabir, die göttlichen Belohnungen unterscheiden sich von denen der Könige und Herrscher. Seine Belohnung an diesem Tag ist wahrhaftig und beinhaltet Seine Zufriedenheit mit den Menschen.“ Für jemanden, der diesen Monat mit Gottesdiensten und Bittgebeten verbracht hat, ist es wichtig, ob Gott am Ende des Monats mit ihm zufrieden ist.“

 
„Beendet der Mensch diesen Wettbewerb erhobenen Hauptes und schmückt sein Herz mit dem göttlichen Licht, wird er von Gott auserwählt, um den Anderen auf die beste Weise zu dienen, sie mit dem erhabenen Herrn zu versöhnen und ihnen ihre Pflichten ans Herz zu legen. Ein solches Verantwortungsgefühl kann die Basis für ein in allen Aspekten gesundes Leben sein. Erst dann werden alle zu Gottesdienern. Eine Gesellschaft, die sich an die göttlichen Regelungen hält und die Gottesdienerschaft als Basis und Fundament ihres Lebens erachtet, wird vollkommene Ordnung genießen und nicht unter Unterdrückung und Ungerechtigkeit leiden.“
„Die Spende am Festtag ist ein Beispiel der göttlichen Erziehung, die einem zuteil geworden ist, nachdem man an diesem göttlichen Gastmahl der Gottesdienerschaft teilgenommen hat. Diese Moral, wonach die Menschen einander helfen sollten, ihre spirituellen und materiellen Probleme gegenseitig zu lösen, und dies gar als eine ihrer wichtigsten Pflichten zu erachten, kann die Atmosphäre der Gesellschaft von Grund auf verändern und sie zur Gerechtigkeitsliebe, oder noch höher, zur Gnade, Großzügigkeit und Opferbereitschaft leiten. Dies lässt sich nicht ohne Gottesdienerschaft und die göttliche Lebensart, oder ohne die Entfaltung der im Menschen verborgenen Veranlagung, verwirklichen.“